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Die 6 besten Wege um eine Webseite zu monetisieren

Mit der eigenen Webseite Geld verdienen. Ein Traum von vielen Online Marketern, Affiliates und Bloggern. Doch ganz so einfach, wie es in letzter Zeit häufig beworben wird, ist es nicht. Das Monetisieren von Webseiten braucht vor allem eines: Durchhaltevermögen und die richtige Idee zum richtigen Zeitpunkt. Da nicht jede Vorgehensweise auf jede Zielgruppe passt, stelle ich Euch hier die 6 besten Methoden vor, um eine Webseite in Umsatz zu verwandeln.

1. Affiliate Marketing: Der Klassiker für die meisten Webseiten

affiliate-marketingAffiliate Marketing ist seit langem eine der wichtigsten Einnahmequellen für zahlreiche Webmaster. Im Prinzip geht es hier um Empfehlungen, die über einen Banner, einen Textlink oder einen Button ausgesprochen werden können. Besucher einer Themenwebseite haben also die Möglichkeit ein Produkt zu kaufen, nachdem sie sich ausgiebig darüber informieren konnten.

Affiliate Marketing funktioniert sehr gut bei Produkten, die über Amazon bestellbar sind. Es gibt aber auch zahlreiche Affiliate Netzwerke, die Partnerprogramme von großen und bekannten Shops anbieten. Für welches Partnerprogramm Ihr euch entscheidet, hängt voll und ganz davon ab, welche Zielgruppe Ihr habt und welche Produkte verkauft werden sollen.

Affiliate Netzwerk Empfehlungen:

2. Adsense: Nicht für jede Webseite geeignet

Adsense kennt natürlich jeder. Hierbei handelt es sich um eines der größten PPC (pay per click) Werbenetzwerke. Es wird von Google betrieben und hat dementsprechend eine sehr große Reichweite. Nachdem Ihr euch einen Adsense Account erstellt habt, könnt Ihr auf Eurer Webseite die vorgefertigten oder individuellen Anzeigen einbauen, die das Programm zur Verfügung stellt.

adsense-marketingDer Vorteil ist, dass die Annoncen sich dem Content Eurer Seite anpassen. Habt Ihr also eine Webseite zum Thema Reisen, werden Anzeigen von Reiseanbietern eingeblendet. Das funktioniert soweit ganz gut. Leider ist die Klickrate bei Adsense sehr gering. Du brauchst schon eine Seite mit sehr viel Traffic, um mit Adsense einen nennenswerten Umsatz zu generieren.

Natürlich entscheiden die Platzierung, die Gestaltung und die Thematik letztendlich darüber, wie die Annoncen wahrgenommen werden. Je nach Thema kann der Klickpreis auch stark variieren. In vielen Fällen lässt sich darüber nachdenken, ob ein Partnerprogramm von einem Shop nicht besser geeignet ist.

Klickt ein Besucher auf eine Adsense Anzeige, landet er in einem Shop und kauft dort bestenfalls etwas ein. Du bekommst dafür den entsprechenden Klickspreis gutgeschrieben, sagen wir mal 1 Euro. Hättest Du einen Banner von einem Affiliate Netzwerk auf der Seite eingebaut, wäre der Besucher vielleicht darüber zum Shop gelangt. Bekommst Du 8 % Provision und kauft der Kunde für 300 Euro ein, läge Deine Provision bei 24 Euro.

Fakt ist: Je höher der Klickpreis, desto größer der Wettbewerb, desto schwieriger sind gute Rankings zu erreichen, desto schwieriger ist es an relevanten Traffic zu kommen.

Fakt ist auch: Sobald Google den Eindruck hat, dass mit der Webseite, dem Traffic oder dem Besucherverhalten irgendetwas nicht stimmt, kann es sehr schnell passieren, dass Dein Account geschlossen wird.

Hier kannst Du dich bei Adsense anmelden

3. Direktvermarktung: Relevanten Traffic weitergeben

Du hast eine Webseite zu einem bestimmten Thema und bekommst jeden Tag sehr viel Traffic über Google und andere Quellen? Dann solltest Du über die Direktvermarktung nachdenken. Hier stehen Dir viele Wege zur Verfügung, wie Du mit den Besuchern Umsätze erzielen kannst.

  • Frag bei relevanten Shops an, ob Sie bei Dir einen Banner platzieren möchten. Dafür nimmst Du dann eine monatliche Gebühr.
  • Frag bei den Shops an, ob Sie zusätzlich zum Partnerprogramm einen individuellen Gutscheincode für Dich erstellen können. So kannst Du Käufe über Deine Seite auch dann tracken, wenn das Cookie bereits ausgelaufen ist, denn über den Gutscheincode bist Du nachvollziehbar für den Shop.
  • Frag bei relevanten Shops, ob Sie an Blogpostings zu bestimmten Produkten interessiert sind, die Du per Einmalzahlung abrechnest.
  • Frag bei Shops nach, ob Sie dir Produkte für Testberichte zur Verfügung stellen. Du bloggst und darfst die Produkte anschließend behalten. Hat bei mir in der Vergangenheit auch sehr gut funktioniert.

4. E-Book Marketing: Wenn Du ein Spezialist bist

Nehmen wir an, Du hast eine Webseite zu einem sehr beratungsintensiven Thema. Auf einigen Unterseiten hast Du schon sehr viel erklärt und beschrieben. Für die besonders interessierten Besucher stellst Du jedoch ein E-Book bereit. Dies bietest Du dann für einen Festpreis zum Kauf an.

e-book-marketingWichtig sind allerdings folgende Punkte:

  • Das E-Book sollte hochwertig und informativ sein
  • Das E-Book darf auf keinen Fall Content enthalten, der bereits an anderer Stelle veröffentlicht wurde
  • Der Preis muss dem Umfang und Inhalt des E-Books, sowie der Zielgruppe gegenüber angemessen sein

E-Book Marketing funktioniert nur dann, wenn Deine E-Books auch wirklich mit Fachwissen überzeugen können. Überleg Dir also, in welchem Bereich Du besonders stark bist und schreib ein E-Book darüber.

Bei folgenden Programmen kannst Du E-Books vermarkten:

5. Eigene Produkte: Erfordert Mut und Budget

Deine Webseite zum Thema „Hundehalsbänder“ rankt gut, hat viel Traffic und bekommt auch über Social Media Kanäle immer wieder neue Besucher? Du könntest nun überlegen, Dir eine Auswahl an unterschiedlichen Hundehalsbändern zu bestellen und auf Lager zu legen. Diese verkaufst Du nun direkt über die Webseite und verschickst sie per Post.

Die Nachteile sind:

  • Kapitaleinsatz
  • Risiko
  • Aufwand
  • Zeit

Die Vorteile sind:

  • Eventuell Vorstufe zu einem großen Shop
  • Deutlich mehr Verdienst
  • Spaß
  • Abwechslungsreiche Tätigkeit

Eigene Produkte kannst Du direkt beim Hersteller kaufen oder Dich zunächst beim Großhandel bedienen.

6. Spenden: Wenn Du über eine große Community verfügst

Verfügst Du über eine große Community, kannst Du deine Seite natürlich auch über Spenden monetisieren. Das ist nicht ganz so leicht und funktioniert auch absolut nicht planbar. Wenn Du allerdings so gute Inhalte zur Verfügung stellst, dass Du schon eine regelrechte Fanbase aufgebaut hast, kann über Spenden eine Menge für Dich dabei herausspringen.

Du solltest die Spendenaufrufe natürlich geschickt einbauen, beispielsweise nach dem Download einer PDF Datei oder am Ende eines Artikels. „Dir hat mein Artikel gefallen? Unterstütze mich mit einer finanziellen Tasse Kaffee und ich schreibe auch weiterhin so geiles Zeug!“

Webseite monetisieren – Eine schwierige Aufgabe, oder?

webseite-monetisierenEine Webseite zu monetisieren dürfte Dir jetzt also relativ leicht fallen. Es gibt sicherlich noch einige andere Möglichkeiten, doch für die meisten Webseiten eignen sich die genannten Methoden sehr gut. Es kommt halt immer voll und ganz auf das Thema der Seite an. Die Zielgruppe muss definiert sein, um sie entsprechend bedienen zu können.

Vor dem Umsatz kommt jedoch die Arbeit, denn eine Webseite aufzubauen die viel Traffic erzeugt, ist mit viel Schweiß und Fleiß verbunden.

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